Junge Münchner. Sechs Büros zeigen ihre Arbeiten
Junge Münchner. Sechs Büros zeigen ihre Arbeiten


"Junge Münchner. Sechs Büros zeigen ihre Arbeiten"
2. Werkvortrag: 5. Dezember 2014 - 19.00 Uhr
ehem. Ganghofersche Buchhandlung, Ingolstadt


Werkvortrag: N-V-O Nuyken von Oefele Architekten
Eintritt frei


Das neue Architekturforum Ingolstadt

Mit freundlicher Unterstützung des DONAUKURIER und zahlreicher Sponsoren, darunter dem Wohlfühlhaus und der Stiftung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ist es gelungen, die Räumlichkeiten der ehemaligen Ganghoferschen Buchhandlung in der Donaustraße 11 zu einem großzügigen temporären Ausstellungsraum umzugestalten und dem Architekturforum Ingolstadt einen Ort zu bereiten, in dem künftig Ausstellungen und Veranstaltungen zu Architektur, Städtebau und Baukultur stattfinden sollen. Die Initiatoren Chris Neuburger und Axel Häusler, beide Architekten in Ingolstadt und München, haben sich die Aufbereitung zeitgenössischer wie zeitloser Tendenzen und Haltungen ebenso zur Aufgabe gemacht wie die Sichtbarmachung aktueller Ereignisse im lokalen Baugeschehen. Mit der Vernissage “Junge Münchner. Eine Werkschau zum angemessenen Bauen” ist die Etablierung einer Ausstellungsreihe avisiert, die den Fokus auf junge Architekturbüros in ihrem jeweiligen Umfeld beleuchtet.


Junge Münchner. Sechs Büros zeigen ihre Arbeiten

Ihre Biographien kreuzten sich im universitären Umfeld und tun es darüber hinaus immer wieder: eine Gruppe von sechs Büros aus München präsentiert je eine Handvoll Projekte und arbeitet gemeinsame wie unterschiedliche Ansätze ihres Schaffens heraus. Allen gemeinsam ist der genaue und gleichermaßen kritische Blick auf den jeweiligen Ort, das kontextuelle Einfügen, die Weiterentwicklung vorgefundener Gebäudetypologien, das Studium tradierter Bauweisen und die atmosphärische Raumkreation. Auch das Bekenntnis zu durchdetaillierter Schlichtheit und Fügung in Konstruktion und Materialität, zu  einfacher gebäudetechnischer Ausstattung und zu gestalteter Normalität zeigen eine Verbindung auf. Die Ausformulierung dieser Grundsätze folgt jedoch der jeweils eigenen Bürophilosophie und schlägt sich in Planungen und Objekten auf spezielle Weise nieder. Das macht die zur Schau gestellten Konzepte, Modelle, Pläne und Bauten ebenso vergleich- wie unterscheidbar. Auf 28 großen Tischen wird aufgetragen und präsentiert, was in den letzten Jahren gedacht, entwickelt, entworfen, geplant und gebaut wurde – dabei wird auf die Sichtbarmachung des Schaffensprozesses gleichermaßen Wert gelegt wie auf das schlussendliche Ergebnis: angemessene Bauten statt spektakulärer Implantate. Identitätsstiftende statt Allerweltsarchitekturen.

 

Es stellen aus

Fischer Munterer (www.fischermulterer.de)

Hess Talhof Kusmierz (www.hot-architekten.de)

Leuschner von Gaudecker (www.leuschnervongaudecker.de)

nbundm* Neuburger, Bohnert und Müller (www.nbundm.de)

N-V-O Nuyken von Oefele (www.n-v-o.com)

Palais Mai (www.palaismai.de)

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