Stiftung des BDA Bayern

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Der am 17.11.1989 gegründete Verein „Stiftung des BDA Bayern“ e.V. verfolgt nach seiner Satzung unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Er will das öffentliche Interesse auf die Architektur der Gegenwart als wichtigen Teil der Umweltgestaltung lenken. So fördert er die Diskussion und Präsentation qualifizierter Architektur als Ausdruck von Zeit, Kunst und Kultur. Ein vielfältiges Programm aus Werkstattberichten, Ausstellungen, Seminaren, Diskussionen, Vorträgen – unterstützt durch Veröffentlichungen in den Medien – soll bestehende Defizite abbauen und eine breite Öffentlichkeit ansprechen.

Mitglieder des Vereins sind die Mitglieder des Bundes Deutscher Architekten BDA Bayern. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 12 € im Jahr. Zur Mitgliedschaft sind darüber hinaus alle eingeladen, die an Baukultur interessiert sind. Sponsoren sind willkommen. Für alle gilt, Spenden an den Verein sind steuerbegünstigt.
Aufnahmeanträge nimmt die Geschäftsstelle des BDA Bayern per Post oder Fax unter der oben stehenden Adresse jederzeit gern entgegen.

In der Veranstaltungsreihe
Selbstverständnis einer Region hat sich der Verein mit dem „anonymen Bauen“, das heißt dem Wohnen auf dem Land, den Hausformen und ihrer städtebaulichen Einfügung befasst. Unter dem Eindruck eines in Jahrzehnten starker Siedlungstätigkeit begonnenen und bis heute andauernden Verlustes regionaler Besonderheiten und typischer Bauformen mit ihren Details in Material und Form fanden in allen Regierungsbezirken zu dem Thema Veranstaltungen statt. Der Umgang mit dem Bauen wurde diskutiert und den Entscheidungsträgern und Multiplikatoren deutlich vor Augen geführt. In Vortrag, Bild und Film wurde versucht, das Besondere mit seinen Merkmalen herauszuarbeiten und zu zeigen, wie es in heutige Gegebenheiten umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse sind in Broschüren oder Faltblättern zusammengefasst und einer breiten Öffentlichkeit vermittelt worden.

Im Jahr 2005 – beginnend mit einer Ausstellung in der IHK Augsburg – ist die Stiftung der Gestaltung von Gewerbebauten und Gewerbegebieten nachgegangen. Gerade hier trat in den vergangenen Jahren der Mangel an Gestaltung besonders deutlich hervor. Hierzu wurde eine Broschüre herausgegeben.

Die Veranstaltung „Die Zukunft der Gemeinden“ 2009 in Bad Berneck hat im selben Jahr eine weitere Veranstaltung in der Evangelischen Akademie in Tutzing mit dem Titel „Umbau als Chance“ angeregt.
„Neue Mitte Fürth“ ebenfalls im Jahr 2009 war Titel einer Podiumsdiskussion, bei der das Vorhaben eines spanischen Konzerns, zwei Straßen der Innenstadt mit einem großen Einkaufszentrum zu überbauen, thematisiert wurde.
 
„Kleine Bauten der Infrastruktur“, ist eine Ausstellung, die in der Obersten Baubehörde in München im Januar 2011 erstmals und im Anschluss in mehreren Bezirksregierungen sowie anlässlich der Architekturwoche A5 in Landshut und in der Hochschule Zittau-Görlitz gezeigt wurde.
Dazu erschien die gleichnamige Broschüre.

In Zukunft wird sich die Stiftung des BDA verstärkt dem Thema „Energie und Gestaltung“ zuwenden. Für den sparsamen Einsatz von Energie in Neubauten gibt es überzeugende Beispiele, während der Umgang mit dem großen Bestand an Gebäuden noch immer mehr Fragen als Antworten aufweist. Hier sind intelligente Lösungen gefordert, die den nötigen Respekt vor der gebauten Umwelt und dem reichen baukulturellen Erbe zeigen. „Denken statt Dämmen“. Gesamtlösungen sind gefragt. Was am einzelnen Gebäude nicht getan werden kann, ist vielleicht in der Gruppe oder im Quartier möglich.

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Stiftung des BDA Bayern am 05.07.11 fanden satzungsgemäß nach 4 Jahren Neuwahlen mit folgendem Ergebnis statt:

Vorsitz
Dipl.-Ing. Hannes Rössler

Stellvertreter
Prof. Dr. Matthias Ottmann

Schatzmeister
Dipl.-Ing. Johann Schmuck

Schriftführer
Dipl.-Ing. Thomas Straub

Beirat
Dipl.-Ing. Jan Spreen
Dipl.-Ing. Rudolf Bromberger
Dipl.-Ing. Julia Mang-Bohn
Dipl.-Ing. Ulrich Karl Pfannschmidt
Dipl.-Ing. Karlheinz Beer

 

 

 

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